Trainingsübung Coler-Spiel
Medien

Beschreibung
Übungsablauf
Wir testen bei der Darstellung dieser Übung unsere neuen animierten Spieler, Ball und neue Spielfeldfeldfarben. Die Ladezeit der Animation kann etwas länger dauern.
Diese Übung erhielten wir per Mail von Uli Nuß, der bei seinem Trainerkollegen Jürgen Coler diesen Ablauf beobachtete.
Ein besseres Beispiel für abwechslungsreiches Training gibt es kaum. Folgendes war passiert:
Training war angesagt und der Rasen war zufällig nicht gemäht worden. Spontan wurde dies nachgeholt. Da Trainer es gelernt haben, nur soviel zu tun wie notwendig, wurde nicht der komplette Rasen gemäht, sondern nur soweit, wie es für den Übungsaufbau notwendig war. Es ist auch möglich das Feld mit Bodenmarkierungen abzustecken, aber so macht die Übung viel mehr Spaß.
Ein ungemähtes Quadrat wird von einer gemähten Bahn umrahmt. Außerhalb der Bahn ist das Gras nicht gemäht. In der Mitte der linken und rechten Seite der bespielbaren Bahn steht ein Tor, in das von beiden Seiten geschossen werden darf.
Originalbeschreibung der Übung:
In der Mitte der linken und rechten Seite der bespielbaren Bahn steht jeweils ein Tor, in das von beiden Seiten geschossen werden darf. Ein Team verteidigt ein Tor und schießt in das andere. Der ungemähte Bereich (innen und außen) ist aus, der Ball darf jedoch den inneren Bereich durchqueren. (Variante: bleibt ein Ball in der Mitte liegen, muss der Absender eine Strafaktion ausführen). Es ist ein Spiel, bei dem die Akteure erst allmählich begreifen, wie man das cleverer spielen kann. Innerhalb der Bahn gibt es viele 1 gegen 1 - Situationen. Häufig steht ein Angreifer allein vor dem Tor, und wird nicht wahrgenommen. Anstoß gibt es nicht, der Trainer wirft den Ball irgendwo in die Spielbahn.
Variationen
- Zwei Bälle im Spiel.
- Verteidigung und Angriff auf beide Tore.
Tipps
- Intensives Zweikampfverhalten fordern!
Organisation
Kategorie: Aufbautraining, Kindertraining, Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 2 Teams mit 6 Spielern
Maximum Gruppengröße: Nach Feldgröße
Material: Pro Spielfeld 1 Ball, 2 markierte Tore, Rasenmäher oder Bodenmarkierungen.
Feldgröße: Zentrales Feld ca. 10m x 10m., Korridor ca. 4m breit.
Altersgruppe
- E-Junioren (U10/U11)
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Mentalität spielt im Fußball eine große Rolle – egal in welcher Alters- und Leistungsklasse. „Mentalitätsspieler“ können fußballerische Qualitäten vor allem dann konstant abrufen, wenn es im Spiel auch wirklich darauf ankommt. Und sie können Mitspieler positiv beeinflussen und mitreißen. „Mentale Stärke“ ist keineswegs eine Persönlichkeitseigenschaft, die ein Spieler hat oder eben nicht hat.
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Immer wieder sieht man bei Leichtathleten oder Skifahrern wie sie deutlich sichtbar die Bewegungsabläufe oder den Streckenverlauf vor dem Start durchgehen. Sie bereiten sich mental vor und können damit ihre Leistung verbessern. Doch wie sieht das bei einer vielschichtigen Mannschaftssportart wie Fußball aus.
Klaus Eberspächer zeigt in seinem Buch eindrucksvoll, dass mentales Training auch dort erfolgreich dazu beitragen kann, die Leistung und das Ergebnis zu verbessern. Er zeigt, welche Bewusstseinsprozesse für den einzelnen Spieler und die Mannschaft wichtig sind und wie sie trainiert werden können. Ein weiterer wichtiger Baustein für den Trainer zur Leistungsoptimierung.
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Es verfügt über einen umfassenden theoretischen Teil und vielen Übungen für die Trainingspraxis, die deinem Team helfen, eigenständige Lösungen im Spiel zu finden und selbständig handeln zu können. Weg vom Situationscoaching, welches häufig keine nachhaltigen Lernfortschritte mit sich bringt und hin zum Befähigen der Spieler, zielführend und im Sinne der Trainervorgaben handeln zu können.
Die Bundesliga und die Nationalmannschaften spielen zwar auch Fußball, aber sind rein rechnerisch fast bedeutungslos. In der Breite geht es um ca. 164.000 Mannschaften, die im Spielbetrieb organisiert sind.
Der DFB spricht von mehr als 6 Millionen aktiven Fußballern und Fußballerinnen. Im TV hört man, wie toll die Ausbildung und Förderung organisiert ist und welche Anstrengungen in die Weiterentwicklung von Konzepten unternommen werden. Nur reden der Titan, Scholli, Jogi, Pep und wie sie alle heißen, nicht über die genannten 6 Millionen aktiven Fußballer, sie reden über die Eliteförderung im deutschen Fußball.